Schauspieler Leon Askin stirbt im Alter von 97 Jahren

Leon Askin

1907-2005
Leon Askin
Geburt 18. September 1907
Wien, Wien Stadt, Wien (Wien), Österreich
Tod 3. Juni 2005 (97 Jahre)
Wien, Wien Stadt, Wien (Wien), Österreich
Beerdigung
Zentralfriedhof
Wien, Wien Stadt, Wien (Wien), Österreich

Berühmter Schauspieler. Leon Askin ist am besten in Erinnerung geblieben, weil er die wiederkehrende Rolle von “General Albert Hans Burkhalter” in der Sitcom “Hogan’s Heroes” des CBS-Fernsehens spielte, die von September 1965 bis Juli 1971 lief Verkäufer. Im Alter von 9 Jahren rezitierte er vor dem Wiener Rathaus im 9. Bezirk des österreichischen Kaisers Franz Josef eine 17-stangige Laudatio. Er studierte abends Schauspielerei bei Max Reinhardt, während er als Buchhalter und Verkäufer arbeitete. HLeon Askin arbeitete später am Louise Dumont Theater in Düsseldorf, wurde aber 1933 wegen seiner jüdischen Tätigkeit entlassen.

1938 floh er nach Paris, Frankreich, als die Nazis Österreich besetzten, und seine Eltern wurden schließlich in einem Konzentrationslager der Nazis inhaftiert und getötet. 1940 emigrierte er nach New York City, New York, und wurde 1943 eingebürgert. Er trat in das US Army Air Corps ein und ging nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Kalifornien, um seine Schauspielkarriere fortzusetzen, wobei stets ausländische Charaktere dargestellt wurden die Englisch mit einem starken Akzent sprechen. Er spielte die Rolle des russischen Komponisten Anton Rubinstein in einer Disneyland-Anthologie-Episode aus dem Leben des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky. Im Jahr 1953 spielte er einen syrischen Führer namens “Abidor” im biblischen Epos “The Robe” des 20th Century Fox. 1960 erschien er in dem westdeutschen Comedy-Film “Pension Scholler” und im folgenden Jahr wurde er prominent in Billy Wilders Film “One, Two, Three” mit James Cagney aufgeführt. 1965 erwarb er die Rolle des “General Albert Hans Burkhalter” in “Hogan’s Heroes”, der immer drohte, den inkompetenten Kriegsgefangenenlagerkommandanten “Colonel Wilhelm Klink” (gespielt von Werner Klemperer) an die russische Front zu schicken.

Zu seinen Fernsehauftritten zählen “Adventures of Superman”, “Daniel Boone”, “Paul Sand in Freunden und Geliebten”, “Happy Days” und “Three’s Company”. Zwischen 1977 und 1979 erschien er in Steve Allens PBS-Serie “Meeting of Minds”, in der Martin Luther und Karl Marx dargestellt wurden. 1982 hatte er einen kurzen Auftritt als Moskauer Anchorman in dem Film “Airplane II: The Sequel”. Zu seinen weiteren Filmen zählen “Road to Bali” (1952), “Desert Legion” (1953), “Valley of the Kings” (1954), “Spy Chasers” (1955), “Last Lastkrieg” (1955) John Goldfarb, bitte komm nach Hause “(1965),” Was hast du im Krieg gemacht, Daddy? ” (1966), “Die Gefahren von Pauline” (1967), “The Maltese Bippy” (1969) und “Frighmare” (1983). Im Jahr 1994 kehrte Leon Askin nach Wien zurück, um zu leben. Er spielte Kabarett und trat in verschiedenen Produktionen bei der Volksoper Opera Company auf. Er starb im Alter von 97 Jahren. Während seines Lebens gewann er zahlreiche Preise, darunter das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (1988), die Silbermedaille für den Dienst an die Stadt Wien (1994), das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1. Klasse (2001) und die Goldmedaille für Verdienste um die Stadt Wien (2002). Ihm zu Ehren befindet sich eine Büste im Turkenschanzpark in Wien.